Gemeinsam gegen den Klimawandel

Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren und doch werden noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut. Unsere Politiker*innen unternehmen nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Wir als Feel Festival sind uns unserer Verantwortung als Veranstalter bewusst und versuchen unseren ökologischen Fußabdruck so gut es geht zu minimieren und auch unsere Gäste dabei zu unterstützen, dass ihr Festivalbesuch nicht zu Lasten unserer Umwelt fällt.

Mit der wichtigste Aspekt bei der Reduzierung von Emissionen ist der Transport. Dazu bieten wir auch in diesem Jahr wieder eine geführte Fahrradtour aus Berlin an, bei der das Gepäck der Teilnehmer bei Bedarf von einem Begleitfahrzeug transportiert wird und sich jeder unbeschwert und klimaneutral auf den Weg zum Feel Festival machen kann. Weitere Infos dazu folgen demnächst hier auf unserer Website und auch auf unseren Social Media Kanälen.
Außerdem bietet Bassliner auch in diesem Jahr wieder Fahrten aus zwölf deutschen Städten an! Ein voll besetzter Reisebus hat dabei sogar eine besser Ökobilanz als ein Zug. Auch aus den Niederlanden könnt ihr dieses Jahr mit Maximal aus drei verschiedenen Städten anreisen.

Wir werden auch erstmalig eine Online-Gruppe zum Suchen und Anbieten von Mitfahrgelegenheiten für euch erstellen. Wo ihr diese findet und wie das ganze funktioniert, werden wir euch demnächst berichten.

Ein weiterer oft unterschätzter Faktor in Bezug auf eine positive Klimabilanz ist die Verpflegung. Mit der bewussten Entscheidung was wir essen, können wir den Klimawandel ebenfalls erheblich eindämmen. Eine vegetarisch oder vegane Ernährung schützt dabei nicht nur Tiere, sondern spart auch immense Mengen an Wasser, die ansonsten zur Erzeugung von tierischen Lebensmitteln verwendet werden müssten. Auch Wälder, die zum Anbau von Futtermitteln abgeholzt werden müssen, bleiben verschont, wenn wir unseren Fleischkonsum reduzieren.

 

 

Deswegen gibt es auf dem Feel seit jeher eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Speisen und Getränken und vielleicht ist es für den/die ein oder andere*n ja eine Überlegung wert, während des Festivals seine Mahlzeiten ohne Fleischprodukte zu genießen. Alle Gerichte aus unseren Foodcourts, die mit Fleisch zubereitet werden, müssen mindestens das EU-Biosiegel aufweisen.

Den Großteil der Rohstoffe (wie Holz und Co.), die wir zum Bau unserer liebevollen Floors benötigen, beziehen wir aus der Region. Das unterstützt zum einen regionale Unternehmen und schont gleichzeitig die Umwelt durch Vermeidung unnötig langer Transportwege. Viele Materialien im Dekobereich kaufen wir sogar gebraucht oder holen sie von “Schrottplätzen” und nutzen sie im Anschluss mehrere Jahre – getreu dem Motto “Reduce, Reuse, Recycle”.

Um weitere Ressourcen zu schonen haben wir uns seit jeher entschlossen auf Druckwerke im Marketing zu verzichten. So müssen keine wertvollen Bäume sterben, nur damit wir die Städte mit Plakaten zukleistern. Auch auf Flyer und Sticker verzichten wir aus diesen Gründen bewusst.

Um auch nachts all die bunten Lichter ohne schlechtes Gewissen genießen zu können, nutzen wir wo es nur geht Feststrom und setzten Generatoren nur an den Punkten ein, wo es keine andere Möglichkeit gibt. Wir haben das große Glück, dass die Infrastruktur des Geländes hier bereits einiges hergibt. Ergänzende Stromverteilungen legen wir jedes Jahr gerne, um unsere Umwelt zu schonen. Des weiteren beziehen am Festivalstandort 100% Ökostrom, welcher uns weiter unserem Ziel von einem nachhaltigen Festival bringt. In diesem Jahr werden wir auch erstmals Wasserstoff-Generatoren verwenden, um diese Technologie auszutesten.

Wir wissen, dass es eine große Aufgabe ist, den Klimawandel abzuwenden, aber wir geben unser bestes unseren Beitrag dazu zu leisten. Wenn ihr Ideen und Anregungen habt, wie wir uns noch verbessern können, stehen wir gerne zu einem Austausch bereit.

Wir freuen uns über jede*n Besucher*in, der/die uns mit seinem/ihrem reflektierten Verhalten dabei unterstützt das Feel Festival nachhaltig zu gestalten!